Brødremenigheden stammten ursprünglich aus Böhmen und Mähren in Süddeutschland, wurden aber von der katholischen Kirche verfolgt. Erst in Herrnhut fanden sie Frieden. Im Jahr 1771 wurden sie von Christian VII. aufgefordert, eine Stadt in Dänemark zu gründen. Daraus wurde Christiansfeld, das 1773 auf dem Gelände von Tyrstrupgård gegründet wurde.
Die Stadt wurde als christliche Gemeinschaft mit breiten Straßen und Grünflächen geplant. Die Brüder, die Laien und Missionare waren, waren selbst für den Bau verantwortlich. Die Stadt sollte auch das Handwerk und die Industrie stärken.
Das Hotel Brødremenighedens wurde zur gleichen Zeit erbaut und wurde von jedem Herrscher seit Christian VII. besucht. Auch während des Zweiten Schleswigschen Krieges spielte das Hotel eine Rolle: Am 18. Juli 1864 um 03:00 Uhr wurde hier ein Waffenstillstand zwischen dänischen und preußischen Offizieren unterzeichnet. Dies ebnete den Weg für die Friedensverhandlungen in Wien mit Otto von Bismarck.
